Der Rosenthaler

Öko-Markt am Nordbahnhof

Service

Neues am Nordbahnhof: Ab 4. Juni findet dort jeden Mittwoch zwischen 11 und 18 Uhr ein Öko-Wochenmarkt statt. Wer gelegentlich seine Schritte ins Hansaviertel lenkt, der wird ihn freitags schon besucht haben können; seit April 2011 findet er wachsenden Anklang an der Altonaer/Ecke Klopstockstraße.

Nicht nur Lebensmittel

„Jetzt wollen wir mit unserem Angebot auch den Nordbahnhof bereichern, dort ist Platz und Publikum", sagt Betreiberin Brigitta Voigt. Der Titel ist Programm, das Angebot ist ökologisch ausgerichtet: Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau, häufig von Direktanbietern. Es gibt aber nicht nur Lebensmittel, sondern auch Schmuck, antiquarische Bücher, handgemachte Seifen, allerlei Stifte oder peruanische Textilien, nicht aus Massenproduktion, sondern von kleinen Kooperativen oder aber Handmade.

Nach dem Einkauf gibt‘s Kulinarisches

Und wenn der Einkauf beendet ist, gibt es Kulinarisches: Kaffee in allen Varianten, Crêpes und Galettes, Pizza aus dem Lehmofen wie auch vegane Speisen und ayurvedische Feinkost.

Der Standort ist der Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz links vor dem Nordbahnhof. Die bisher dort noch bestehende Bautätigkeit an der Invalidenstraße schreckt die Betreiberin nicht. „Die Menschen sind auch mit Baustelle da und es ist ja auch absehbar, dass sie fertig wird. Dann wird es noch schöner", zeigt sich Brigitta Voigt optimistisch. „Der Platz ist schön, aber noch einer zum Durchgehen und nicht zum Verweilen. Das wollen wir ändern, zumindest mittwochs zwischen 11 und 18 Uhr."

Die Betreiberin freut sich auf viele Kunden aus den mittlerweile zahlreich entstandenen Bürogebäuden. Die baldige Fertigstellung der Plansche gegenüber dürfte für weiteres Publikum auf dem Öko-Markt gut sein.

Der Bedarf ist da und eine prominente Empfehlung hat sie auch: Den Markt im Hansaviertel hat Berlinale-Chef Dieter Kosslick zu einem seiner Lieblingsmärkte erklärt. Und der versteht neben dem Film auch was von Essen und Trinken – da dürfte dann ja nichts mehr schiefgehen ab dem 4. Juni, 11 Uhr, Nordbahnhof.

 
 

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