Der Rosenthaler

2014 wird geplantscht

Stadtentwicklung

Plansche

Dass Bauen in Berlin häufig etwas länger dauert, kennt man ja. In der Rosenthaler Vorstadt ist das nicht unbedingt anders.

An der Eichendorffstraße sollte schon längst die neue Wasserlandschaft anstelle der alten Plansche fertiggestellt sein. Beim Abbruch des alten Beckens fanden sich allerdings an der Unterseite unerwartet Teerpappen, die als belastetes Schadstoff-Material gesondert zu entsorgen sind. Das musste – wir befinden uns hier im Bereich der öffentlichen Verwaltung – erstmal ausgeschrieben werden.
Das ganze Areal ist zudem, wie auch der Weinbergspark, auf den Grundmauern der Häuser angelegt, die dort gestanden haben und im Krieg zerstört worden sind. Deren Keller sind in den 50er Jahren einfach mit Trümmerschutt aufgefüllt worden. Das Grünflächenamt hat sich entschlossen, diese Ruinen-Reste im Boden zu belassen und die neue Wasseranlage ein paar Zentimeter höher darauf zu setzen. Der Höhenunterschied von 30-40 Zentimetern wird am Ende keinem auffallen, allerdings konnten deshalb die angrenzenden Wege jetzt noch nicht gebaut werden, denn dazu braucht man das endgültige Höhenniveau.
Die Arbeiten sind Ende November wieder aufgenommen worden. Man geht fest davon aus, dass zu Beginn der Plansch-Saison im Frühsommer alles fertig ist.

Andreas Laukant

 
 

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